Das operative Ergebnis des Allianz Konzerns erreichte im ersten Halbjahr 2026 mit 9,4 Mrd. EUR ein neues Rekordhoch, was einem Anstieg von 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Nach sechs Monaten sind damit 54 Prozent des Gesamtjahresziels von 17,4 Mrd. EUR abgedeckt. Das bereinigte Ergebnis je Aktie legte um 17,5 Prozent zu. Die Kapitalposition bleibt mit einer Solvency-II-Quote von 225 Prozent, nach 218 Prozent zum Jahresende 2025, komfortabel.
Das Segment Schaden und Unfall lieferte eine kombinierte Schaden-Kosten-Quote von 91,4 Prozent und lag damit merklich unter der eigenen Jahresguidance von 92 bis 93 Prozent. Das interne Prämienwachstum belief sich im ersten Halbjahr auf 5,6 Prozent. Im Segment Leben und Kranken wuchs das operative Ergebnis um 2,4 Prozent, die Neugeschäftsmarge lag mit 5,4 Prozent über dem internen Ziel von 5,0 Prozent, und der Vertragliche Servicemarge wuchs um 2,7 Prozent auf Kurs für ein Jahreswachstum von rund 5 Prozent.
Das stärkste Bild lieferte das Asset Management: Die internen Erträge stiegen um 19,3 Prozent, die verwalteten Vermögen kletterten auf einen Rekordstand von 2.161 Mrd. EUR, und die Nettomittelzuflüsse summierten sich im ersten Halbjahr auf 84 Mrd. EUR. Vom laufenden Aktienrückkaufprogramm über 2,5 Mrd. EUR wurden bis zur Berichterstattung 1,4 Mrd. EUR abgeschlossen. Das Management sieht den Konzern auf Kurs, das Gesamtjahresziel zu erreichen, und bestätigte die Guidance unverändert.